Was ist iGEM?

Was ist iGEM?

iGEM Logo

Der iGEM Wettbewerb (international genetically engineered machine competition; Link) basiert auf der Idee der synthetischen Biologie (Link) und vereint dabei verschiedene akademische Disziplinen. Initiiert wurde der Wettbewerb im Jahr 2003 vom Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston. Nach regionalen Vorentscheidungen wird dort alljährlich das Finale ausgetragen. Der iGEM Wettbewerb richtet sich vor Allem an Bachelor- und Masterstudenten, die mit den standardisierten Bausteinen „BioBricks“ (Link) eine „biologische Maschine“ entwickeln und charakterisieren sollen. Die Ergebnisse werden auf internationalem Parkett präsentiert, um sich mit anderen Teams vergleichen, auszutauschen und zu vernetzen.

Das iGEM Team der TU Darmstadt nimmt seit 2012 an dieser Weltmeisterschaft teil. Die Studenten bekommen den Freiraum, ihr theoretisches Wissen eigenständig in der Praxis anzuwenden. Neben den biologischen und chemischen Disziplinen im Labor werden immer auch Informatiker, Physiker oder E-Techniker gebraucht, die helfen Ergebnisse aus dem Labor herauszutragen und die gemeinsam bestimmten Ziele umzusetzen. Die Projektplanung beginnt im Winter und Ende Herbst ist aus den Ideen eine Anwendung gewachsen.

Seit 2012 stellt die TU Darmstadt ein erfolgversprechendes iGEM-Team. Im ersten Teilnahme-Jahr wurde die Arbeit der Darmstädter iGEMler im Europaausscheid in Amsterdam mit einer Goldmedaille prämiert. Im darauffolgenden Jahr erreichte das Team eine Silbermedaille in Lyon.

2014 gelang es dem Team der TU Darmstadt unter die besten 3 Teams der Welt vorzustoßen. Mit der Auszeichnung des besten Projektes zum Thema erneuerbare Energien, erhiet das Team sogar die Möglichkeit, vor den Vereinten Nationen vorsprechen zu dürfen.