Projekt

Das Hauptprojekt

Bereits im Jahr 2014 hatte sich das Team mit dem klassischen 3D-Druckverfahren beschäftigt. Die Ergebnisse und offen zugänglichen Designvorlagen stießen, vor allem in Boston, auf sehr großes Interesse. Deshalb möchte das Team dieses Jahr noch einen Schritt weiterzugehen:

Stereolithographie – bei diesem Verfahren trifft ein Laser auf eine Flüssigkeit. Diese Flüssigkeit beinhaltet Photopolymere, welche durch Kontakt mit Licht aushärten. Durch diese Vernetzung auf molekularer Ebene, ist es möglich einen noch stabileren Kunststoff mit extrem hohen Detailgenauigkeiten herzustellen. Zudem wirkt das Aushärten durch Licht deutlich schonender auf organisches Material und Medikamente als das Erhitzen des Materials. Dadurch eignet sich die Stereolithographie besser für medizinische Anwendungen als das herkömmliche Verfahren, bei dem heißer Kunststoff aushärtet.

Als Studenten einer technischen Universität, besteht natürlich der Anspruch, sowohl das Drucksystem selbst zu entwickeln und herzustellen, als auch die Photopolymere auf biologischem Weg zu produzieren. Mit molekularbiologischen Methoden soll ein neuer Weg etabliert werden, diese Kunststoffe kostengünstig und umweltfreundlich zu erzeugen.

Nebenprojekte

Um der Vision gerecht zu werden, das iGEM-Team der TU Darmstadt in eine Schlüsselposition zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – lokal wie global – zu positionieren, sollen noch weitere Projekte realisiert werden! Es soll die wissenschaftliche Welt vernetzt, Programme zur effektiveren Arbeit in Organisation und Labor in enger Zusammenarbeit mit den Nutzern kreiert und das Team fest in allen Fachbereichen der TU-Darmstadt verankert werden.