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iGEM TU Darmstadt – Was macht uns anders?

Dieses Jahr hat sich wieder ein Team von 30 Studierenden zusammengefunden um an iGEM 2017 teilzunehmen. Nicht nur Biologie- und BME-Studierende, sondern auch motivierte junge Menschen aus dem Bereich der Physik, Informatik und aus dem Maschinenbau sind wieder Teil unseres interdisziplinären Teams.

Wir haben mit Herrn Prof. Warzecha einen kompetenten und motivierten Betreuer an unserer Seite, aber er schreibt uns kein Projekt vor und lässt uns in Projektaus- und durchführung weitestgehend freie Hand. Wir dürfen im Rahmen von iGEM unseren Ideen freien Lauf lassen und somit, anders als in regulären Praktika der Universität, etwas Eigenes aufbauen. Wir bekommen hier die Chance, wissenschaftlich zu „spielen“ (und manchmal auch zu spinnen) und das Ganze dann in Eigenregie zu verwirklichen. In einem uns über die komplette Projektzeit zur Verfügung gestellten Labor müssen wir lernen, ein solches auch selbst zu leiten und am Laufen zu halten.

Durch die interdisziplinäre Struktur unseres Teams bekommen wir auch die Möglichkeit, über den Tellerrand unseres eigenen Fachgebietes hinaus zu sehen und Kontakte zu anderen Fachbereichen zu knüpfen.

Ganz besonders hilfreich ist für uns die breite Unterstützung, vor allem in den Fachbereichen Biologie und Chemie, aber auch von verschiedenen Verwaltungsstellen der TU Darmstadt, bei denen man nur das Wort „iGEM“ fallen lassen muss um Beistand zu gekommen. Vor allem von CompuGene, einer Initiative des LOEWE Schwerpunkts in der Biologie erhalten wir jede nur erdenkliche Hilfe. So haben wir etwa die Möglichkeit über CompuGene Experten einzuladen und uns deren Expertise zu nutzen zu machen und Feedback zu bekommen.

Bei iGEM hat die gesellschaftliche Verantwortung junger Wissenschaftler einen hohen Stellenwert. Auch wir als Team der TU Darmstadt machen uns daher immer wieder aufs Neue Gedanken welchen Einfluss unsere Arbeit auf Umwelt und Gesellschaft hat. Wir sehen uns hier nicht nur in der Verantwortung die Sicherheit unserer Arbeit zu gewährleisten, sondern auch einen gewissen Bildungsauftrag um die Gesellschaft über das Thema synthetische Biologie aufzuklären und somit bestehende Ängste aus der Welt zu schaffen.

Natürlich darf auch der soziale Charakter in einem solch umfangreichen Uniprojekte nicht fehlen. So gibt es viele Veranstaltungen, die uns als Team zusammenschweißen und eine verdiente Abwechslung zur harten Arbeit im Labor bieten. Am Ende des Projektes sind die meisten dann eben keine einfachen Teamkollegen mehr, sondern Freunde.