Safety

Safety

Der iGEM Wettbewerb besteht nicht nur aus dem Planen und Durchführen des Hauptprojektes des Teams. Die iGEM Foundation legt ebenfalls Wert darauf, dass sich die teilnehmenden Teams mit eventuellen Risiken ihrer Projekte für sie selbst im Labor, aber auch für die Gesellschaft allgemein auseinandersetzen. Dabei schlägt die iGEM Foundation nicht nur grundlegende Sicherheitsmaßnahmen vor, sondern die iGEM Teams sind auch dazu verpflichtet „Sicherheits Formulare“, in denen Hintergrund der Projekte sowie allgemeine Daten über verwendete Materialien und Organismen eingetragen werden müssen, auszufüllen. Dies bewirkt zusätzlich, dass sich die Teams mit eventuellen Risiken ernsthaft auseinandersetzen und so die Aufmerksamkeit weiter auf dieses Thema gelenkt wird. Des Weiteren gibt die iGEM Foundation verschiedene Fragestellungen über das Hauptprojekt und dessen Funktionen vor, welche die Teams in Richtung eines potenziellen Missbrauchs ihrer Projekte sensibilisieren sollen.

Unter der Annahme, dass das Projekt wie geplant und erfolgreich abgeschlossen wird, werden die folgenden Fragen gestellt:

  • Wem könnte das Projekt schaden oder helfen?
  • Wo findet das Produkt seinen Einsatz (zB.auf einer Farm oder im menschlichen Körper)?
  • Was könnte die Gesellschaft von diesem Projekt halten?
  • Was geschieht mit eventuell anfallenden Abfällen, die das Produkt produziert?

Somit befassen auch wir uns, als iGEM Team der TU Darmstadt, mit den Risiken unseres Projektes und was wir tun können, um diese möglichst gering zu halten. Zur allgemeinen Sicherheit im Labor werden wir jedes Jahr erneut einer Sicherheitsbelehrung unterzogen und unsere Arbeiten beschränken sich auf die erste Sicherheitsstufe laut der Verordnung über die Sicherheitsstufen und Sicherheitsmaßnahmen bei gentechnischen Arbeiten in gentechnischen Anlagen (GenTSV). Unser diesjähriges Projekt birgt des Weiteren in Bezug auf die hergestellten Produkte keine zusätzlichen Gefahren.