Was ist iGEM

Was ist iGEM?

Der internationale Wettbewerb iGEM (international genetically engineered machine competition) handelt es sich um einen Wettlauf von Studentenprojekten verschiedener Hochschulen im Bereich der Synthetischen Biologie. Dies ist ein weltweit angesehener, interdisziplinärer Wettbewerb, welcher Studenten ermöglicht, durch ein selbstständig organisiertes Forschungsprojekt sich mit den modernen Herausforderungen vor der Wissenschaft zu befassen.

Gegründet wurde iGEM im Jahre 2003 in Boston vom MIT (Massachusetts Institute of Technology), wo auch noch bis heute die alljährlichen Finals ausgetragen werden. Zum Ziel wird sich gesetzt, für weltweite Probleme mit synthetisch-biologischen Mitteln Lösungsansätze zu entwickeln. Dennoch wird auch viel Wert auf Kooperation und Vernetzung gelegt. Seit der Gründung ist die Teilnehmerzahl von Jahr zu Jahr gewachsen, 2016 haben schon 305 Teams aus den verschiedensten Teilen der Welt teilgenommen.

Wir an der TU Darmstadt nehmen ab dem Jahr 2012 auch teil. Als ein durchaus internationales Team auftretend, forschen wir mit Vergnügen für die Zukunft des Planeten Erde. Wir haben schon Biosensoren für Mykotoxine entwickelt. Wir haben uns schon an Plastikabfallabbau durch Bakterien herangewagt. Wir sind der Meinung, wir können noch mehr! Unterstützt durch unser Technikteam (welches auch aus Studenten besteht), kombinieren wir Laborarbeit und moderne Technologie: 3D Drucker, Elektrospinningmaschinen – alles kein Problem. Keiner setzt sich das Ziel, auf einmal die Menschheit zu retten, aber unseren Beitrag dazu leisten wir mit Stolz.