Materialwissenschaften

Materialwissenschafts Gruppe

Die Gruppe Materialwissenschaften beschäftigt sich mit der Synthese und dem Abbaumechanismus von Polyethylentherephthalats (PET) hierzu werden Methoden aus der Chemie und den Materialwissenschaften angewandt. Im Fokus unserer Arbeit steht die Interaktion von synthetischem Polymer (PET) mit biologischem Polymer (Enzym). Das Team besteht aus 3 Bachelor- und Master- Studenten aus der Chemie.

Als Schnittstelle zwischen den Gruppen Simulation und Degradierung ist es unser Ziel das Verhalten der verwendeten Enzyme auf unterschiedlichen Oberflächen zu untersuchen. Dies geschieht mit Hilfe von Rasterkraft-mikroskopischen (AFM) und Rasterelektronen-mikroskopischen (REM) Untersuchungen. Mit den erhaltenen Daten sollen anschließend Aussagen über eine bevorzugte Abbaubarkeit verschiedener Polymermodifikationen gemacht werden. So sind mögliche Faktoren die Kristallinität und Oberflächenbeschaffenheit des PET, jedoch können auch Zusatzstoffe, wie Weichmacher oder Kristallisationskeime eine Einfluss auf die Effektivität haben.

Für eine genaue Untersuchung unterschiedlicher PET Modifikationen ist es deswegen notwendig die Zusammensetzung genau zu kennen. Daher ist ein weiteres Arbeitsfeld der Gruppe die Synthese von reinem PET und Substrat Analoga. Letztere werden zur bestimmung der Enzymfunktion mittels UV-VIS Detektion genutzt, um eine Charakterisierung der Enzymkinetik zu ermöglichen. Um mehr Verständnis über den Abbau des PET's zu gewinnen werden die Abbauprodukte mittels GPC (Gel-Permeations-Chromatographie) untersucht.

Des Weiteren erfolgt eine Charakterisierung des PET durch einfach Lichtmikroskopische Untersuchungen, sowie durch die Bestimmung der Kristallinität.