Sicherheit

Sicherheitsüberlegungen

Entsteht durch unsere Projektidee ein Sicherheitsproblem für

  • die am Projekt arbeitenden Wissenschaftler,
  • die Gesellschaft,
  • die Umwelt?

In unserem Projekt entstehen keine zusätzlichen Sicherheitsrisiken für Wissenschaftler, Gesellschaft oder Umwelt. Unsere Mitglieder sind mit den Bestimmungen des GenTSV zur sicheren Laborarbeit vertraut, außerdem wird während unsere universitären Ausbildung auf das Einhalten der Richtlinien für „good laboratory parctice“ (GLP) also dem verantwortungsvollen Arbeiten im Labor geachtet. Zusätzlich wurden alle im Labor arbeitende Mitglieder vor Beginn der praktischen Tätigkeiten vom jeweiligen Sicherheitsbeauftragten unserer Laboratorien in die örtlichen Apparaturen und Sicherheitsanlagen (Feuerlöscher, Notausgänge, Not-, Augenduschen etc.) eingewiesen.

Das Arbeiten in einer S1 Sicherheitsanlage gewährleistet, dass kein genetisches Material in die Umwelt entlassen wird. Alle biologischen Proben und der verwendete Arbeitsplatz werden nach Beendigung der Arbeit sterilisiert. Um den unnötigen Kontakt mit chemischen und biologischem Material zu vermeiden, werden diese Substanzen in speziellen Flaschen und Schränken verstaut. Chemische Abfälle werden gesondert und nach den Sicherheitsbestimmungen entsorgt. Unserer Labore sind für die Öffentlichkeit nicht zugänglich, ebenso dürfen sich hier keine Personen ohne Sicherheitsanweisung aufhalten.

Stellen unsere neuen BioBricks (Bausteine) ein relevantes Sicherheitsproblem da? Falls ja,

  • ist dies im BioBrick Register vermerkt?
  • Wie wollen wir diese sicherheitsrelevanten Themen in den Griff bekommen?
  • Wie können andere Teams von unseren Erfahrungen profitieren?

Für keinen unserer BioBricks ist eine gesundheitsschädigende Wirkung bekannt. Die von uns erzeugten und verwendeten BioBricks sind alle nach dem GenTSV in die Sicherheitsstufe 1 eingeordnet und somit als nicht pathogen klassifiziert. In unseren Labors arbeiten wir mit Stämmen von E.coli, S.cerecisiaeund C.testosteroni, die ebenfalls in Sicherheitsstufe 1 eingeordnet sind (mehr Details: E.Coli_Wiki)

Gibt es eine Bio-Sicherheitsgrupppe, – ausschuss oder Prüfungsbehörde an der Technischen Universität Darmstadt?

  • Wenn ja, was sagt(en) diese zu unserem Projekt?
  • Wenn nicht, welche spezifischen Richtlinien für das Arbeiten mit genetischem Material müssen in Deutschland beachtet werden?

An der TU Darmstadt gibt es ein eigenes Dezernat für Sicherheit, das sich speziell um die zur Verfügung stellen der aktuellen Richtlinien und deren Umsetzung verantwortlich ist. Im speziellen ist es für die Arbeits- und Umweltschutz zuständig. Jedes Labor an der TUD hat einen eigenen Sicherheitsbeauftragten, der die Umsetzung der jeweiligen Richtlinien gewährleistet. Für unsere Laboratorien sind dies Heribert Warzecha und Harlad Kolmar. Sie sind mit unserem Projekt vertraut und haben uns die Erlaubnis zu praktischen Umsetzung gegeben.

Wie versuchen wir die sicherheitsrelevanten Themen und Regeln im iGEM Wettbewerb um zu setzen?

Wir haben in unseren Labors eine Art Selbstkontrolle eingeführt. Fall jemand mal eine Sicherheitsregel missachtet wird dies notiert und er zahlt einen kleinen Betrag in die „Box der Schande“. Am Ende es iGEMs wird dieses Geld dann für eine gemeinschaftliche Grillparty investiert.